Nachhaltigkeitskriterien bei Ethius Invest

In Zusammenarbeit mit dem ESG Research von Morgan Stanley Capital International (MSCI).

Die Einhaltung von Umweltauflagen, sozialen Standards oder Prinzipien guter Unternehmensführung (ESG-Kriterien) wird immer stärker zu einem global akzeptierten Standard und führt tendenziell zu einer besseren Aktienbewertung. Wir haben mit dem Indexunternehmen Morgan Stanley Capital International (MSCI) eine Lizenzvereinbarung, die uns ermöglicht, die Research-Leistungen von MSCI zu beziehen. Dabei erachten wir die Aktienkomponenten des „MSCI World ESG Screened Index“ als geeignet, ESG-gerechte Portfolios für unsere Anlagestrategie zusammenzustellen.

Ein transparentes Ausschlussverfahren

Der MSCI World ESG Screened Index basiert auf dem übergeordneten MSCI World Index und wurde als Benchmark Index ausgewählt. Er enthält grosse und mittelgross kapitalisierte, börsenkotierte Unternehmen aus 23 Industrienationen, die unter einem ESG Ausschlussverfahren ausgewählt werden.

Der Index schliesst Unternehmen aus dem MSCI World Index aus, die u.a. mit umstrittenen Unternehmensbereichen, Nuklearwaffen, Tabak, Kraftwerkskohle und Ölsandabbau in Verbindung gebracht werden. Ebenfalls werden Unternehmen exkludiert, die nicht mit den Nachhaltigkeitskriterien der Vereinten Nationen, welche im “United Nations Global Compact” definiert worden sind, übereinstimmen. Diese Vorgehensweise kann auch als „ethisches Hedging“ bezeichnet werden.

Der globale Pakt der Vereinten Nationen 

Der „Globale Pakt“ ist eine Initiative der Vereinten Nationen zur Anregung und Förderung von „guten Unternehmenspraktiken“ und praktischen Erfahrungen bei der Umsetzung allgemein akzeptierter Grundwerte und Prinzipien auf dem Gebiet der Menschenrechte, der Arbeitsrechte und der Umwelt.

Die Teilnahme am „Globalen Pakt“ legt den teilnehmenden Wirtschaftsunternehmen auf, eine eindeutige Unterstützungserklärung für den „Globalen Pakt“ abzugeben, sowie sich öffentlich für den Pakt einzusetzen und einmal im Jahr ein konkretes Beispiel bei der Umsetzung der Prinzipien oder gemachten Erfahrungen zu veröffentlichen.

Der Pakt basiert auf der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, den von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verabschiedeten Grundlegenden Prinzipien und Rechten bei der Arbeit, sowie auf den ökologischen Grundsätzen der Agenda 21, dem Ergebnis des Erdgipfels in Rio de Janeiro 1992.

*Weiterführende Informationen erhalten Sie in einem Beitrag im deutschen Fachmagazin FundView (Artikel im PDF Format bitte hier klicken)