HV Saison 2026: Vom ESG-Rückschlag zur Konfrontation: Aktionärsrechte unter Druck
- Ethius Invest

- 10. Aug.
- 8 Min. Lesezeit
Die Rückschritte bei ESG- und Nachhaltigkeitsthemen in den letzten Jahren münden mittlerweile zunehmend in offenen Auseinandersetzungen. Das Beispiel BP aus diesem Jahr illustriert dies anschaulich. Zugleich verschlechtern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für Investorinnen und Investoren. Umso wichtiger wird der Gegenpol eines kritischen Aktionariats. Während die Anzahl der Anti-ESG-Resolutionen in den vergangenen Jahren von einem Rekordniveau zum nächsten stiegen und Unternehmen ihre Maßnahmen im Bereich Diversity, Equity & Inclusion (DEI) zunehmend zurückbauten, hat der Rückschlag 2026 eine neue Qualität erreicht.[1] In den USA spielt dabei die Praxis der dortigen Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) eine wichtige Rolle. Aktuelle Beispiele zeigen, wie Unternehmensleitungen begünstigt und die Rechte der Aktionäre zugleich immer stärker eingeschränkt werden.[2]
Freibrief der Aufsicht am Beispiel des Exxon-Mobil-Programm
Ein Instrument hierfür ist das so genannte „No-Action“-Verfahren, über das Unternehmen der US-Börsenaufsicht konkrete Maßnahmen vorlegen können. Antwortet die SEC auf entsprechende Anfragen mit einem so genannten „No-Action-Letter,“ bedeutet dies, dass sie keine aufsichtsrechtlichen Schritte einleitet, wenn das Unternehmen entsprechend tätig wird. Ein solcher Brief nimmt keine rechtliche Entscheidung vorweg, ermutigt Unternehmen aber, bestimmte Maßnahmen umzusetzen – auch wenn dies möglicherweise zugleich den Spielraum von Anteilseignern beschneidet.[3]
Ein besonders prägnanter Fall eines solchen SEC-Freibriefs betrifft den US-amerikanischen Ölmulti Exxon Mobil. Dieser hatte der US-Börsenaufsicht ein bislang beispielloses und möglicherweise potenziell branchenprägendes Programm spezifisch für Retail-Investoren vorgelegt, dem die SEC noch am gleichen Tag und mit offenbar nur minimaler Prüfung einen No-Action-Letter ausstellte. Zwar wird das Retail-Investor-Programm nun von einem Bundesgericht angefochten. Das Beispiel zeigt aber, welch starke Asymmetrie zum Tragen kommt. So führten Pensionsfonds der Stadt New York City mit Exxon Mobil Gespräche zu einem Aktionärsantrag, der darauf zielte, Retail-Investoren mehrere Abstimmungsoptionen anzubieten anstatt lediglich eine automatisierte Wahlmöglichkeit im Sinne der Unternehmensleitung. Dies ist der Kern des Retail-Investoren-Programm von Exxon Mobil.[4]
Die US-Aufsicht stiehlt sich aus der Verantwortung
Besonders folgenschwer für Investoren ist jedoch eine weitere neue Praxis der SEC. Denn diese ist unter Leitung ihres 2025 von US-Präsident Donald Trump ernannten Vorsitzenden Paul Atkins [5] dazu übergegangen, No-Action Anfragen zu konkreten Aktionärsanträgen in der diesjährigen HV-Saison standardmäßig unbeantwortet zu lassen. Das Ausstellen oder Nicht-Ausstellen eines solchen No-Action-Letters gewährleistet eine gewisse Steuerung und Leitung durch die Aufsicht, die nun fehlt. Die Folge ist, dass Unternehmen ihre diesbezüglichen Entscheidungen einfach selbst treffen und dabei beispielsweise durch SEC-Entscheidungen wie derjenigen zu Exxon Mobil ermutig werden, zum Nachteil von Aktionären zu handeln. So führte diese Änderung in der Praxis der SEC bereits dazu, dass Investoren Unternehmen wie den Kommunikationskonzern AT&T, das Technologie- und Sicherheitsunternehmen Axon, den Versicherer Chubb oder PepsiCo verklagen mussten, weil ihre Anträge auf den Hauptversammlungen nicht zur Abstimmung gestellt werden sollten, wobei AT&T und PepsiCo ihren diesbezüglichen Kurs bereits korrigierten. [6]
Marktbeobachtern zufolge dürften die Auswirkungen dieser Praxis erheblich sein. Unternehmen, die an mehreren Börsen notiert sind, könnten beim Ausschluss von Anträgen die für sie günstigsten Bedingungen wählen, während einheitliche Erwartungen an Vorstände nun schwerer durchzusetzbar sein dürften. Diese Befürchtungen gewinnen durch Aussagen des SEC-Vorsitzenden zusätzlich an Brisanz, wonach Hauptversammlungen „entpolitisiert“ werden sollen. Insgesamt geht die Entwicklung offenbar dahin, dass den Präferenzen der Unternehmen ein stärkeres Gewicht beigemessen wird als der Kontrolle durch die Anteilseigner. [7]
Verlagerung des Unternehmenssitzes nach Texas schwächt Aktionärsrechte
Als ein weiterer Trend ist zu beobachten, dass US-amerikanische Unternehmen sich der Kontrolle durch Aktionäre dadurch entziehen, dass sie ihren Sitz nach Texas verlegen. Das dortige Gesellschaftsrecht bietet einen umfassenderen Haftungsschutz für Vorstände und weniger Möglichkeiten für Minderheitsaktionäre, Entscheidungen anzufechten. Für Investoren können aus der Verlagerung des Geschäftssitzes somit erhöhte Governance-Risiken resultieren. Und das Problem ist akut. Mehrere große Unternehmen, darunter Tesla, verlegten in den letzten Jahren ihren Sitz nach Texas. [8]
Exxon Mobil erhielt auf seiner virtuellen HV im Mai 2026 für einen solchen Schritt die erforderliche Zustimmung, [9] wobei immerhin 28,8 Prozent dagegen gestimmt hatten.[10] Diese hohe Quote ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass sich ein Vertreter der Stadt New York, der kalifornische Staatspensionsfonds CalPERS und die Stimmrechtsdienstleister Glass Lewis und ISS für ein ablehnendes Votum ausgesprochen hatten,[11] wofür diese wiederum selbst hart angegangen wurden.[12] Der Verlegung des Unternehmenssitzes von Exxon Mobile nach Texas, die nun durch das HV-Votum grünes Licht bekam, war durch den Ölmulti jahrelang durch intensive Lobbyarbeit vorbereitet worden[13] und wird nun unter anderem die dauerhafte Implementierung des oben erwähnten Retail-Investor-Programms erleichtern. Dies wird für das Unternehmen von nicht zu unterschätzender Bedeutung sein. Denn auf diese Anlegergruppe entfallen immerhin 40 Prozent der Exxon-Aktionäre. Nach dem Willen des Ölmultis werden diese künftig mit automatischer und unbefristeter Verlängerung per Daueranweisung im Einklang mit den Empfehlungen des Vorstands abstimmen – ohne die Inhalte im Vorfeld prüfen zu müssen.[14]
Präzedenzfall SpaceX
Der Einfallsreichtum von Unternehmen, sich der Mitspracherechte ihrer Anteilseigner zu entledigen, ist groß. Ein besonders prägnantes Beispiel ist SpaceX. Der Börsengang des US-amerikanischen Raumfahrt- und Technologieunternehmen, gegründet von Elon Musk, ist ein Lehrstück für alles, was aus Sicht einer guten Unternehmensführung vermieden werden sollte. Es gibt eine doppelte Aktienklasse, die dem Multimilliardär mehr als 80 Prozent der Stimmrechte bei lediglich 42 Prozent des Aktienkapitals zusichert. Zudem ist Musk zugleich Vorstandsvorsitzender (CEO) und Aufsichtsratsvorsitzender, was ihm eine große Machtfülle beschert und den Investoren dagegen kaum Spielraum zur Kontrolle lässt. Zudem soll eine Abberufung Musks nur mit dessen Zustimmung möglich sein. Darüber hinaus verfügt der Multimilliardär offenbar bereits über Stimmrechte für Aktien, die er erst künftig im Rahmen langfristiger Vergütungspläne erhalten könnte.[15]
Laut Einschätzung des schweizerischen Engagement-Dienstleisters Ethos handelt es sich bei SpaceX um einen beispiellosen Fall mit einer massiven Machtkonzentration und einem erheblichen Risiko für Minderheitsaktionäre und -aktionärinnen.[16] Investoren mit Assets under Management von mehreren Billionen US-Dollar protestierten in einem offenen Brief an Elon Musk gegen die mit dem Börsengang von SpaceX öffentlich gewordenen Bestimmungen. [17] Anleger und Anlegerinnen, die in passive, das heißt in einen Index nachbildende Fonds investiert sind, haben laut Ethos zudem kaum Möglichkeiten, SpaceX zu umgehen. So hat die die US-Börse Nasdaq bereits ihre Regeln so angepasst, dass hoch bewerteten Technologieunternehmen ein Einstieg binnen von 15 Tagen ermöglicht wird.[18] Immerhin: Die Frist bei S&P beispielsweise beträgt nach wie vor mehrere Monate.[19]
BP wies Aktionärsantrag ab
Der Machthunger beschränkt sich indes nicht nur auf US-amerikanische Unternehmen. Auch in Europa versuchen Konzerne, sich unliebsamer Mitsprachansprüche zu entledigen. Aufsehen erregte insbesondere der Fall BP. Der Öl- und Energiekonzern lehnte einen Aktionärsantrag der niederländischen NGO Follow This mit der Begründung ab, dieser verstoße gegen rechtliche Anforderungen und die eigene Satzung – allerdings ohne die Mängel transparent zu machen. Die Resolution wurde von 16 institutionellen Investoren, darunter Ethos, unterstützt. Inhaltlich ging es um die Frage, wie das Unternehmen seinen Aktienwert bei sinkender Gas- und Ölnachfrage schützen wolle. Der CEO von Follow This, Mark van Baal, bezeichnete das Vorgehen als einen „Angriff auf die Aktionärsrechte“ und verwies darauf, dass ihm bislang kein Fall bekannt sei, bei dem ein im FTSE-100 Index enthaltenes Unternehmen einen eigentlich zulässigen Antrag nicht zur Abstimmung bringe.[20]
Der Fall kostete den erst im Oktober 2025 eingesetzten Aufsichtsratsvorsitzenden Albert Manifold seinen Job. Er wurde nach knapp acht Monaten im Mai 2026 mit sofortiger Wirkung von seinem Amt entbunden.[21] Da BP sich in Sachen des Antrags von Follow This unangemessen verhalten habe, empfahl der Stimmrechtsdienstleister Glass Lewis, für dessen Abwahl zu stimmen. Zudem sah sich Follow This dazu veranlasst, mit rechtlichen Schritten zu drohen.[22] Allerdings stellte die niederländische NGO mittlerweile klar, dass sie 2027 einen neuen Klimaantrag bei BP einreichen wird und daher auf rechtliche Schritte zum diesjährigen Antrag verzichtet.[23] Auf der HV, die im April 2026 stattfand und die zur Abwahl von Albert Manifold führte, legte BP seinen Anteilseignern zudem die Aufhebung von Beschlüssen zur Klimaberichterstattung vor. Sowohl Glass Lewis als auch dessen Mitbewerber ISS hatten sich dagegen positioniert; dennoch wurde die Vorlage letztlich mit einer Mehrheit von 52 Prozent angenommen.[24]
Anti-ESG-Anträge am Beispiel der Plastikstrategie von Coca-Cola
Zu den Versuchen, mit rechtlichen Möglichkeiten Aktionärsrechte zu schwächen, gesellen sich auch in der HV-Saison 2026 weitere sogenannte Anti-ESG-Resolutionen. Ein Beispiel hierfür ist ein Antrag, den die US-amerikanische und als konservativ geltende NGO „National Legal and Policy Center (NLPC)“ in die HV von Coca-Cola im April 2026 einbrachte. Der Antrag verlangte von dem Getränkekonzern, bis zum 31. März 2027 einen unabhängigen Bericht zu seinen Plastikstrategie zu erstellen. Darin sollten unter anderem die ökologischen Auswirkungen von Plastik gegenüber alternativen Verpackungsmaterialien über deren gesamten Lebenszyklus, Energieverbrauch und Recyclingfähigkeit sowie die wirtschaftlichen Kosten eines möglichen Ersatzes von Einwegplastik durch schwerere oder teurere Materialien untersucht werden. Zudem stellte NLPC die These auf, dass nicht das Plastik, sondern vor allem unzureichendes Abfallmanagement das eigentliche Problem sei und kritisierte Konzepte wie die Kreislaufwirtschaft als „aktivistisch“ und wissenschaftlich unbegründet.[25]
Die Argumentation ist vor dem Hintergrund des massiven weltweiten Plastikproblems und den damit verbundenen Schäden für Umwelt, Gesundheit und Klima erstaunlich. Zudem sind mit der Plastikflut aus Investorensicht finanzielle Risiken verbunden. So gibt es Berechnungen, nachdem sich für Unternehmen ein jährliches finanzielles Risiko von etwa 100 Milliarden Euro ergeben könnte, wenn Regierungen künftig verlangen, dass Unternehmen die Kosten für die Entsorgung der von ihnen produzierten Verpackungen selbst tragen.[26] Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass NLPC mit seinem Antrag scheiterte. Die Zustimmungsquote lag bei nur 0,81 Prozent.[27] Dennoch aber zeigt dieser Fall, wie stark Politisierung zugenommen haben und Stimmrechtsempfehlungen instrumentalisiert werden.
Europa zwischen Rückschritten und Ideen für die Zukunft
Welche Schlüsse lassen sich nun aus all dem – insbesondere für Europa – ziehen? Der Schweizer Engagement-Dienstleister Ethos konstatiert in seiner diesjährigen Studie zu Generalversammlungen, Nachhaltigkeitsberichten und Vergütungen, dass 2026 erneut deutlich geworden sei, dass Selbstregulierung allein nicht ausreiche. Die Praxis verbessere sich dort, wo sie durch einen gesetzlichen Rahmen gestützt werde. Daher plädiert der Anbieter aus der Eidgenossenschaft für eine Regulierung, die Investierenden die Mittel an die Hand gibt, ESG-Risiken zu steuern. [28] Dass Europa zumindest im Vergleich mit anderen Kontinenten bereits vergleichsweise gut aufgestellt ist, zeigt andererseits das zuletzt von der britischen NGO Share Action veröffentlichte Ranking zur Stimmrechtsausübung von Asset Managern bei ESG-Resolutionen. Hierbei sind europäische Asset Manager mit weitem Abstand führend,[29] wohingegen US-amerikanische Anbieter wie der weltweit größte Vermögensverwalter BlackRock ihre Unterstützung für ESG-Anträge massiv zurückgefahren haben.[30]
Dennoch besteht – wie Ethos unterstreicht – weiterer Anpassungsbedarf.[31] Welche Maßnahmen in der EU eine verbesserte Aktionärsdemokratie unterstützen könnten, hat Georgia Stewart, CEO des britischen Fintechs Tumelo, zusammengetragen. Dazu zählen ein besserer Zugang zu Anlegerdaten, damit Fonds und Plattformen die tatsächlichen Anteilseigner erreichen und ihnen eine direkte Ausübung ihrer Stimmrechte ermöglichen können („Pass-through Voting“), sowie ein EU-weit einheitlicher Rechtsrahmen für „Split Voting“, der es Anlegern mit unterschiedlichen Interessen erlaubt, ihre Stimmen innerhalb eines Fonds aufzuteilen. Zudem sollten Investierende stärker nach ihren individuellen Anlage- und Nachhaltigkeitsgrundsätzen abstimmen können, anstatt sich auf standardisierte Empfehlungen von Stimmrechtsdienstleistern verlassen zu müssen. Technologie und Systeme Künstlicher Intelligenz könnten dabei helfen.[32]
Wichtige Rolle des aktiven Aktionariats – und des alten Kontinents
Es gibt also Ideen, wie die Zukunft aktiv gestaltet werden kann und bereits errungene reale Fortschritte, worauf beispielsweise Ethos ausdrücklich verweist. [33] Für diese spielten und spielt das aktive Aktionariat eine wichtige Rolle – auch dies zeigte die HV-Saison 2026. So erreichten Anteilseigner des Reisekonzerns TUI und des Technologie-Riesen Siemens, dass deren HV 2026 wieder in Präsenz stattfinden mussten.[34] In Japan wurden in der diesjährigen HV-Saison gleich mehrere Anträge eingereicht, die ökonomische Risiken nuklearer Energieproduktion adressierten, auf die Förderung erneuerbarer Energien pochten und einen Stopp der Entwicklung von Wiederaufbereitungsanlagen für nukleare Brennstoffe forderten.[35] Und das aktive Aktionariat ist auch präsent, wenn es darum geht, auf die Gefahren von autonomen Waffen zu verweisen und Maßnahmen einzufordern. Einen entsprechenden Aufruf unterzeichnete auch Ethius Invest.[36]
Die Verschiebung der Spielregeln – sichtbar etwa in der veränderten Praxis der SEC, der Verlagerung von Unternehmenssitzen nach Texas, der Schwächung von Retail-Investoren und dem Präzedenzfall BP in Europa – zeigt: Wachsamkeit, kritische Analyse und darauf aufbauendes Engagement sind wichtiger denn je. Hierfür spielen Akteure wie der Engagement-Dienstleister Ethos und Fondsinitiatoren wie Ethius Invest eine zentrale Rolle. Gleichzeitig muss Europa sich stärker als bislang bewusst machen, wie abhängig es bereits heute in vielen Bereichen – auch bei Finanzfragen und im Asset Management[37] – von Entscheidungen jenseits des Atlantiks ist. Dies muss der alte Kontinent bei seinem Engagement für Nachhaltigkeit – und dem damit verbundenen strategischen Vorteilen[38] – künftig deutlich stärker berücksichtigen. Ergänzend lassen sich auch eher ungewöhnliche Koalitionen nutzen. So pochen etwa republikanische US-Kongressabgeordnete darauf, dass Investoren selbst entscheiden können müssen, welche finanziellen Risiken – einschließlich ESG-Risiken – sie berücksichtigen.[39] Auch solche Positionen können Anlass zur Hoffnung sein, dass Stimmen der Vernunft weiterhin hörbar bleiben und in aktives Engagement übertragen werden.
Ethius Invest im August 2026
[1] https://www.ethius-invest.ch/post/hv-saison-2025-anti-esg-politik-wirft-lange-schatten und https://corpgov.law.harvard.edu/2025/03/19/2025-u-s-proxy-season-review-navigating-complexity-in-a-changed-world/.
[2] https://corpgov.law.harvard.edu/2026/05/29/from-scorched-earth-to-mars-corporate-governance-goes-rogue-in-2026/.
[3] Ebenda.
[4] Ebenda.
[5] https://tax.thomsonreuters.com/news/paul-atkins-becomes-sec-chair-as-trump-orders-rule-cuts-at-agencies/.
[7] Ebenda.
[10] https://d1io3yog0oux5.cloudfront.net/_2b6f19fc6cdc09b25c992cb73848bf07/exxonmobil/db/2386/21601/description/Summary_of_2026_Proxy_Votes.pdf.
[11] https://corpgov.law.harvard.edu/2026/05/29/from-scorched-earth-to-mars-corporate-governance-goes-rogue-in-2026/ und https://www.texasattorneygeneral.gov/news/releases/attorney-general-ken-paxton-sues-worlds-largest-proxy-advisory-firm-pushing-radical-political-agenda.
[12] Ebenda.
[14] https://corpgov.law.harvard.edu/2026/05/29/from-scorched-earth-to-mars-corporate-governance-goes-rogue-in-2026/.
[16] Ebenda.
[17] https://www.cii.org/files/issues_and_advocacy/correspondence/2026/06-09-26%20CII%20Letter%20to%20SpaceX%20(Final).pdf
[18] https://www.ashurstperkinscoie.com/en/insights/nasdaq-proposes-new-fast-entry-rule-for-the-nasdaq-100-index/.
[20] https://minerva.info/post/shareholder-rights-under-pressure-three-developments-to-watch und https://www.ethosfund.ch/en/bp-infringes-on-its-shareholders-rights.
[22] https://www.esgdive.com/news/bp-ousts-chair-manifold-citing-serious-governance-oversight-concerns/821246/.
[23] https://follow-this.org/follow-this-shareholder-revolt-renders-lawsuit-against-bp-unnecessary/.
[24] https://www.esgdive.com/news/bp-ousts-chair-manifold-citing-serious-governance-oversight-concerns/821246/.
[27] https://investors.coca-colacompany.com/_assets/_fe61825ad29fe58b3c45113c1f8bea8b/cocacolacompany/db/1007/11098/document/2026+Final+Proxy+Vote.pdf.
[30] https://www.wsj.com/finance/investing/environmental-social-governance-investing-df325691?eafs_enabled=false.
[32] https://corpgov.law.harvard.edu/2026/06/02/three-things-the-commission-could-do-for-european-shareholder-democracy/.


